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VENTRADA BLOG

 


Analytik Jena AG verkauft Tochtergesellschaft AJ Blomesystem GmbH

Analytik Jena AG hat im Juni 2017 ihre Geschäftsanteile an der AJ Blomesystem GmbH, Jena, an die GUS Holding GmbH, Köln, verkauft. AJ Blomesystem GmbH (kurz: „Blome“) ist spezialisiert auf die maßgeschneiderte Entwicklung, Implementierung und Pflege von Labor-Informations- und Management-Systemen. Diese LIMS-Systeme bilden in vielen Laboratorien das Rückgrat für die Datenverwaltung. Die zentrale Aufgabe der Software besteht darin, den Laborbetrieb in administrativen Aufgaben der Probenbearbeitung sowie bei der Erfassung, Auswertung und Präsentation ermittelter Analysendaten zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Arbeitsabläufe so zu steuern, dass eine effiziente Durchführung der Analysetätigkeiten gewährleistet ist und zugleich die anfallenden Daten in sicherer, einfach zugänglicher Form gespeichert werden. Zu den Herzstücken von Blome gehören die Produkte LabBase®, readyLIMS® und ENMOhydro®. Errichtet wurde das Unternehmen als Karl Blome KG im Jahr 1981 vom Pionier in LIMS Anwendungen, Herrn Karl Blome. Seit 2001 wurde das Unternehmen unter dem Dach der Analytik Jena AG weiterentwickelt. Aufgrund unternehmensstrategischer Entscheidungen hat Analytik Jena AG nun einen neuen Partner für Blome gesucht. …weiter


Praxis der Unternehmensbewertung (Teil II)

Bewertung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen

(a)   Einführung

Der Wert eines Unternehmens ergibt sich aus dem zukünftigen Nutzen, den das Unternehmen dem Investor oder Eigentümer stiften kann. Dazu sind finanzielle Überschüsse zu prognostizieren und zu kapitalisieren, um den Barwert aller dem Unternehmenseigner zufließenden Erträge zum Bewertungsstichtag zu erfassen. Die Annahmen bezüglich der Höhe und Diskontierung der finanziellen Überschüsse sind abhängig vom Bewertungszweck.

Die in der betriebswirtschaftlichen Theorie und Praxis anerkannten Grundsätze und Methoden sind im Standard über die Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen (IDW S 1, Stand: 2. 4. 2008) durch den Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland niedergelegt. Die Unternehmensbewertung ist wie die Investitionsrechnung eine zahlungsstromorientierte Rechnung; daher sind zahlungswirksame künftige Überschüsse zu erfassen. Die Zahlungsströme werden aus modifizierten Aufwands- und Ertragsgrößen gewonnen, wie es den Vorgaben des IDW entspricht.

Bei der Ermittlung des Unternehmenswertes (UW) werden die Zahlungsströme als Cashflow der jeweiligen Perioden (CF) im Zähler der Formel abgebildet, während der Nenner die Höhe des Diskontsatzes (r) und der künftigen Wachstumsraten (g) im Zeitablauf (t) bestimmt. Erkennbar ist die Darstellung als Zwei-Phasen-Modell. In Phase 1 (dem ersten Summanden) werden einzelne Perioden detailliert geplant und deren unterschiedliche Zahlungsströme separat mit dem periodenspezifischen Zinssatz abgezinst. Der anschließende Residualwert (Phase 2, dargestellt im zweiten Summand) ist entweder der Liquidationserlös nach Beendigung des Unternehmens oder – in aller Regel – der Wert der ewigen Rente. Dabei wird unterstellt, dass sich das Unternehmen in einem „eingeschwungenen Zustand“ befindet, d.h. auf einem konstanten Ergebnisniveau mit gleichen Wachstumsraten fortentwickelt. …weiter


IL Holding GmbH erwirbt 100% der Geschäftsanteile der FAD Fertigungs- und Automatisierungstechnik GmbH

Die für Zwecke des Unternehmenserwerbs errichtete IL Holding GmbH unter Führung von Herrn Dipl.-Ing. Ingolf Lenz hat per Dezember 2016 alle Geschäftsanteile der FAD Fertigungs- und Automatisierungstechnik GmbH übernommen. Die Übertragung fand im Rahmen der altersbedingten Unternehmensnachfolge statt. Die Verkäufer, Dr. Ingolf Mansch und Hartmut Dießler, bleiben der FAD weiter als Geschäftsführer erhalten.

FAD hat sich seit Unternehmensgründung im Jahr 1997 auf die Konstruktion und Fertigung von Sondermaschinen und technologisch anspruchsvollen Handlingsystemen spezialisiert und damit gut im Markt etabliert. Viele der FAD-Kunden sind langjährige und treue Geschäftspartner, da sie sich auf Qualität, Service und den Einsatz modernster Technologien verlassen können. Weit über 50% der FAD-Kunden sind dem Automotive-Sektor zuzuordnen und international aufgestellt. …weiter


VENTRADA unterstützt JENETRIC bei Finanzierungsrunde

VENTRADA hat das Hightech-Unternehmen JENETRIC GmbH bei seiner dritten Finanzierungsrunde unterstützt. JENETRIC wurde im Mai 2014 von ehemaligen Mitarbeitern der Jenaer Cross Match Technologies GmbH gegründet. Im Fokus von JENETRIC steht die Entwicklung und weltweite Vermarktung innovativer Handflächen- und Fingerabdruck-Scanner. Das Unternehmen geht in seiner Produktentwicklung neue Wege und hat für seine kleinen und handlichen Geräte bereits internationale Zulassungen (insb. FBI-Zertifizierung) erhalten.

Im Mittelpunkt der Finanzierungsvorbereitung standen die Due Diligence (Unternehmensanalyse), die Erstellung einer detaillierten Mittelfristplanung sowie eines Investment Memorandums inkl. Unternehmensbewertung. Heute veröffentlichte das Unternehmen nun den erfolgreichen Abschluss der Finanzierung, an der sich neben den Altgesellschaftern (u.a. bm-t und HTGF) ein weiterer Business Angel beteiligt hat.

Weitere Einzelheiten finden Sie auf der Website von JENETRIC. Link zur Pressemitteilung


Erfolgreicher Projektabschluss bei Analytik Jena AG

Analytik Jena AG (Unternehmensgruppe Endress+Hauser) konnte per 30.04.2016 den Prozess der Ausgliederung des Fertigungsbetriebes in Eisfeld/Thüringen positiv abschließen. Dabei sind die Geschäftsbereiche der Fern- und Zieloptiken unter der Marke DOCTER® sowie ein Fertigungsbereich für Produkte der Analytik Jena AG und alle 120 Mitarbeiter an die NOBLEX GmbH, ein Portfoliounternehmen des Finanzinvestors VF Capital GmbH, Frankfurt/Main, übertragen worden. Der Standort gilt damit als langfristig gesichert.

VENTRADA hat den Prozess von Beginn an begleitet und insbesondere die Unternehmensanalyse, die Finanzplanung, die Unternehmenspräsentation und die Investorenansprache verantwortet.

Weitere Details zur Transaktion finden Sie auf der Website der Analytik Jena AG. Link zur Pressemitteilung


VENTRADA ist akkreditiert nach neuer BAFA-Richtlinie

Mit Jahresbeginn 2016 wurde die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen neu ausgerichtet. Das neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

VENTRADA hat den Akkreditierungsprozess erfolgreich durchlaufen und ist ab sofort berechtigt, entsprechend dieser neuen Richtlinie zuschussfähige Unternehmensberatung in allen oben genannten Bereichen durchzuführen.

Anbei eine Übersicht der entsprechenden Zuschüsse je nach Status und Sitz des Antragstellers:   BAFA_Beratungszuschuss_2016

Gegebenenfalls kann es für Unternehmen jedoch interessanter sein, auf regionale Beratungsförderung der einzelnen GfAW/RKW-Programme zurückzugreifen. Auch hier tragen wir seit Jahren das Qualitätssiegel der Akkreditierung.


Praxis der Unternehmensbewertung (Teil I)

Einführung in die Unternehmensbewertung

Laut veröffentlichten M&A Deal Reports fanden in den vergangenen Jahren jährlich etwa 1.500 Unternehmenstransaktionen mit deutscher Beteiligung statt, wobei die 100 Mrd. USD Grenze jeweils erreicht bzw. überschritten wurde. Im Mittelpunkt dieser Statistik standen demnach Mega-Deals mit Transaktionsvolumina von 9-bis-11-stelliger Dimension. (Quelle 1) Diese dominieren zwar mit ihren Absolut-Beträgen den Markt, sind jedoch für unsere Betrachtung der Unternehmensübertragungen familiengeführter KMU nicht von Relevanz. Gleichwohl folgen sie ähnlichen Mechanismen und Bewertungsverfahren…

Im Fokus dieser Darstellung hingegen stehen mittelständische Unternehmen, meist familiengeführt, die entweder an die Nachfolgegeneration übertragen oder an Dritte veräußert werden sollen. Derzeit gibt es in Deutschland etwa 135.000 „übergabereife“ Unternehmen. (Quelle 2) Hierzu zählen solche, bei denen die Eigentümer für die kommenden 5 Jahre die Übergabe geplant haben. Nach Übertragung soll die Unternehmensstruktur dabei weitestgehend erhalten bleiben. Außerdem werden nur solche Unternehmen betrachtet, die aktuell und künftig Gewinne erwirtschaften und insofern für die neuen Eigentümer einen materiellen Nutzen stiften. …weiter


Büro-Umzug

Nach langer Suche ist es endlich gelungen, strategisch günstige und repräsentative Räumlichkeiten in Jena zu finden und anzumieten.

Im historischen Haus Zur Sonne, das neben dem italienischen Restaurant über drei Büro-Etagen für Steuerberater, Rechtsanwälte und Unternehmensberater verfügt, sind wir ab sofort für Sie erreichbar.

Die Adresse lautet:
Markt 22
D – 07743 Jena

Die bisherigen Telefon- und Fax-Nummern bleiben bestehen. siehe Kontakt


ESF Beratungszuschuss für KMU

Die neue Förderperiode 2014 – 2020 ist zwischenzeitlich in allen Bundesländern Mitteldeutschlands in Kraft getreten. Wenngleich die Konditionen voneinander abweichen, so bietet die Richtlinie doch insgesamt eine interessante Möglichkeit für mittelständische Unternehmen, sich zu günstigen Bedingungen von qualifizierten (akkreditierten) Unternehmensberatern unterstützen zu lassen.

Die Schwerpunktsetzung der VENTRADA GmbH, i.e. Unternehmensanalyse, Beratung bei Unternehmensfinanzierung und Begleitung von Unternehmensnachfolgeprojekten, ist mit den zu geförderten Beratungsinhalten 100%ig konform.

Eine Übersicht zu einzelnen Tagewerken und Fördersätzen finden Sie hier:  Übersicht Beratungszuschuss Mitteldeutschland


Unternehmensnachfolge der ReproProfi GmbH gelöst.

Nach fast 12-monatiger Projektarbeit konnte die Übertragung einer der deutschlandweit größten Reprografie-Unternehmen, der ReproProfi GmbH mit Sitz in Dresden, erfolgreich abgeschlossen werden. Das im Jahr 1996 gegründete Unternehmen ist auf die Vervielfältigung und Archivierung von Bauzeichnungen und Dokumenten im B2B-Bereich spezialisiert und konnte sich mit seinen engagierten Mitarbeitern und hochwertigen Digitaldruckmaschinen – gegen den aktuellen Markttrend – behaupten und gut entwickeln. Mit aktuell acht Standorten von Hamburg über Frankfurt und Berlin bist Stuttgart ist ReproProfi an allen wichtigen Baustellen bzw. Firmenzentralen der Bauindustrie vertreten. Im 70sten Lebensjahr hat der Gründer nun sein Unternehmen an die Niederlassungsleiter der einzelnen Standorte übertragen, die mit ihren jeweiligen GmbHs vor Ort das Reprografie-Geschäft weiterführen und als Netzwerk miteinander verbunden bleiben. …weiter


VENTRADA eröffnet Büro in Sachsen.

VENTRADA eröffnet zum 01. November 2014 ein Büro in Sachsen. Nachdem wir in den vergangenen Jahren verschiedene Unternehmen in Sachsen – insb. in den Städten Chemnitz und Dresden – bei der Unternehmensfinanzierung und der altersbedingten Unternehmensnachfolge betreut hatten, haben wir nun unsere Zelte dauerhaft auch in der Hightech- und Maschinenbau-Metropole Chemnitz aufgeschlagen. Durch die Nähe zur Technischen Universität einerseits und den etablierten mittelständischen Unternehmen andererseits bieten sich hier interessante Opportunitäten im Bereich der Transaktionsberatung.


Beratungsförderung in Thüringen

Mit dem heutigen Tage stellt das RKW Thüringen – als vom Freistaat beauftragter Qualitätssicherer für Unternehmensberatung – die neue Förderrichtlinie für den Zeitraum 2014-2020 vor. Diese regelt Beratungsförderung für im Freistaat Thüringen ansässige KMU und Unternehmensgründer in der Vorgründungsphase.

Explizit zum zuschussfähigen Beratungsinhalt gehören die Bereiche Unternehmensnachfolge und Unternehmensfinanzierung – wie von VENTRADA angeboten.

Einzelheiten sind in folgender Übersicht zusammengefasst: Beratungsförderung in Thüringen 2014-2020


Start-up Finanzierung der Albrecht Service Group GmbH

VENTRADA hat in den vergangenen sechs Monaten die Vorgründungsphase der Albrecht Service Group begleitet, die Gründung der Gesellschaften koordiniert und für den Auftraggeber einen mittleren sechsstelligen Betrag bei Banken und privaten Kapitalgebern eingeworben.

Die Unternehmensgruppe, bestehend aus einer Holding, zwei Tochtergesellschaften und insgesamt drei operativ tätigen Niederlassungen ist im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung aktiv. Weitere Geschäftsfelder sind geplant. Da die operativen Einheiten in verschiedenen Bundesländern ansässig sind, musste der Finanzierungsprozess in Abstimmung mit den regional tätigen Kreditinstituten und Bürgschaftsbanken koordiniert werden, was eine komplexe Herausforderung war, die jedoch gelöst werden konnte.


Investitionszuschuss Wagniskapital

Neues Programm zur Förderung von Hightech-Gründungen

Der Investitionszuschuss Wagniskapital hat zum Ziel, die Finanzierungsbedingungen junger, innovativer Unternehmen zu verbessern. Für private Investoren – insbesondere Business Angels – sollen Anreize geschaffen werden, solchen Unternehmen privates Wagniskapital zur Verfügung zu stellen. Start des Programms ist der 15. Mai 2013. Ab diesem Datum ist die Online-Plattform des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) frei geschaltet zur elektronischen Antragstellung.

Die Eckpunkte der Förderung
Gefördert werden private Investoren (natürliche Personen), die Gesellschaftsanteile an jungen innovativen Unternehmen erwerben. Die Anteile müssen vollumfänglich an Chancen und Risiken beteiligt sein. Der private Investor erhält 20 Prozent des Kaufpreises für den Anteilserwerb über den Zuschuss zurückerstattet – die Beteiligung muss für mindestens drei Jahre gehalten werden. Der Investor muss dem Unternehmen mindestens 10.000 Euro zur Verfügung stellen. Ist die Zahlung des Kaufpreises an die Erreichung von Meilensteinen durch das Unternehmen geknüpft, muss jede einzelne Zahlung des Investors mindestens 10.000 Euro betragen. Jeder Investor kann pro Jahr Zuschüsse für Anteilskäufe in Höhe von bis zu 250.000 Euro beantragen. Pro Unternehmen können Anteile im Wert von bis zu 1 Million Euro pro Jahr bezuschusst werden.  …weiter


Wachstumsfinanzierung VISIT-WORLD GmbH

VENTRADA hat für das in Chemnitz ansässige IT-Unternehmen VISIT-WORLD GmbH (www.visit-world.com) eine Folgefinanzierung koordiniert, die im April 2013 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Das frische Kapital in Höhe eines mittleren sechsstelligen Betrages hilft dem Unternehmen bei der nun anstehenden Marktdurchdringung und dem weiteren Ausbau der personellen Ressourcen. Die Strukturierung der Unternehmensfinanzierung war eine Herausforderung, an der sowohl die Altgesellschafter als auch Privatpersonen, öffentliche Kapitalgeber und neue strategische Partner beteiligt waren.

Wir wünschen den Machern von VISIT-WORLD für die weitere Zukunft alles Gute !


VENTRADA punktet mit GRW-Förderung

VENTRADA hat im laufenden Geschäftsjahr für ihre Mandantschaft die dritte GRW-Förderzusage bewirkt. Nachdem bereits im Frühjahr die VISIT-WORLD GmbH aus Chemnitz einen Förderbescheid der SAB für Personalkostenförderung erzielte, konnte das Jenaer Metallverarbeitungsunternehmen DLT UG im Juli eine Förderzusage der TAB für geplante Investitionen erhalten. Schließlich bekam im Oktober die BC DirectGroup GmbH, Berlin, eine Förderzusage der IBB für anstehende Investitionen. Die GRW-Förderpolitik der einzelnen Bundesländer gestalten sich sehr unterschiedlich. Je nach Kassenlage gibt es Förderquoten zwischen 15 und 50%, Bearbeitungszeiten zwischen 3 und 18 Monaten sowie einen Antrags- und Auflagenkatalog unterschiedlichen Umfangs. Expansionswillige Unternehmen sind gut beraten, wenn sie sich einem Consultant anvertrauen, der mit der Beantragung Erfahrung gesammelt hat und den Prozess für sie steuert.


Unternehmensnachfolge der Stadtbäckerei Jena gelöst

VENTRADA hat in den vergangenen Monaten den Prozess der Neuorganisation und entgeltlichen Übertragung der Stadtbäckerei Jena begleitet und nun zu einem erfolgreichen Abschluss geführt. Wichtigste Aufgabe des Prozesses war dabei die Entwicklung eines nachhaltigen Unternehmenskonzeptes – nicht zuletzt als Grundlage für die Gewinnung externer Investoren. Der neuen Eigentümerin wurden schließlich im Rahmen eines Asset Deals mehr als 30 Thüringer Backshops übertragen, welche nun nach einem modernen und frischen Konzept weitergeführt werden. Als Investoren standen neben einem regionalen Kreditinstitut auch eine Thüringer Beteiligungsgesellschaft sowie die KfW zur Seite.


Der Ausschluss eines Gesellschafters

Ein Artikel von Rechtsanwalt Jan Schröder

Frisch verliebt ist halb geschieden… Gerade in einer „Zwei- Personen GmbH” kommt es aufgrund der oft auch engen persönlichen Verbindung der Gesellschafter zu erheblichen Differenzen. Werden diese Differenzen unüberwindlich, stellt sich für einen oder auch beide Gesellschafter die Frage, wie man den mittlerweile unliebsamen Kompagnon aus der Gesellschaft „heraus” bekommt.

Vermeidbare Probleme sind häufig vorprogrammiert, da bei der Gründung der GmbH diesbezüglich oftmals keine oder nur unzureichende Regelungen getroffen wurden. Mit diesem Artikel wollen die Autoren die Sensibilität der Gründer einer GmbH für dieses doch recht schwierige Thema wecken und Gesellschaftern, welche sich bereits in einer solchen Situation befinden, Lösungsansätze aufzeigen. Hierzu soll zunächst auf Konstellationen eingegangen werden, in denen das Gesellschaftsstatut keine Regelungen für den Ausschluss eines Gesellschafters vorsieht. Im zweiten Teil werden dann die Möglichkeiten der Gestaltung von Ausschlussklauseln im Gesellschaftsvertrag der GmbH behandelt.  …weiter


Steuerlicher Verlustvortrag bei Hightech-Unternehmen

Ein Beitrag von StB/RA Dr. Andreas Schneider und Dipl.-Kfm. Mathias Nebel

Einführung

Der Lebenszyklus eines Unternehmens beginnt nicht selten mit einer Verlustphase, die über mehrere Perioden andauern kann und oft nur mit dem Ersparten des Gründers ausgeglichen wird. In seltenen Fällen gelingt es Jungunternehmern bereits zum Gründungszeitpunkt, Eigenkapitalinvestoren wie Business Angels oder Venture Capital Gesellschaften mit an Bord zu nehmen. Insbesondere Hightech-Unternehmen, die in den ersten Jahren der Produktentwicklung kaum Umsätze realisieren, dafür aber Personal- und Marketingkosten verbuchen, generieren steuerliche Verluste, die auf Folgejahre vorgetragen werden und mit künftigen Gewinnen verrechnet werden können. Zukünftige Steuerersparnis ist ein wertvolles Gut und spielt bei der Unternehmensbewertung eine bedeutende Rolle.

Ändern sich die Anteilsverhältnisse nach verlustreichen Jahren – z.B. weil Beteiligungsgesellschaften dem Kreise der Gesellschafter beitreten – besteht die Gefahr, dass die steuerlichen Verlustvorträge untergehen.  …weiter


Der Verkauf Ihres Unternehmens – Was nach Steuern übrig bleibt.

Entspricht der Rechtslage (2015)

Ein Beitrag von StB/RA Dr. Andreas Schneider

Zu einem gelungenen Unternehmerleben gehört auch der Verkauf der eigenen Firma. Dieser letzte Schritt ist entscheidend, bestimmt er doch über den Fortbestand des in dem Unternehmen verkörperten Lebenswerkes. Und er ist die Grundlage für den Lebensabend, denn die Erträge sind eine wesentliche Basis der Altersvorsorge des Unternehmers. Viele Betriebsinhaber kennen jedoch die steuerlichen Auswirkungen des Firmenverkaufs nicht.

Steuerlich entscheidend ist, in welcher Rechtsform das Unternehmen betrieben wird: Einzelunternehmer ist, wer allein und unmittelbar im Geschäftsverkehr als Unternehmer auftritt. Als Mitunternehmer wird bezeichnet, wer zusammen mit anderen als Gesellschafter einer Personengesellschaft tätig wird. Personengesellschaften sind die GbR, die OHG sowie die KG einschließlich der Sonderform der GmbH & Co. KG. Von den Einzel- und Mitunternehmern sind die Anteilseigner einer GmbH zu unterscheiden.  …weiter


Das Ende der PREPS

Ein Beitrag von Dipl.-Kfm. Mathias Nebel und cand.rer.pol. Josefin Koke

Mezzanine-Programme im Volumen von mehreren Mrd. Euro werden zur Rückzahlung fällig. Droht dem Mittelstand ein Finanz-Tsunami?

Rückblick… Wir schreiben das Jahr 2004. Die Folgen der Dot.com-Krise sind überwunden. Die Konjunktur läuft und bei Banken stehen Unternehmen der Old Economy wieder hoch im Kurs. Im Wettbewerb um Kunden und innovativste Finanzprodukte werden standardisierte Mezzanine-Programme für den Mittelstand aufgelegt und zu günstigen Konditionen ausgereicht.

Heute, also nach 7-jähriger Laufzeit, werden die ersten Finanzierungen in Höhe von ca. EUR 5,8 Mio. je Unternehmen fällig. Doch welches der 700 Unternehmen hat in den vergangenen Krisenjahren schon so viel Liquidität ansparen können, um es nun den Investoren zurückzuzahlen? Was ist eigentlich Mezzanine-Kapital? Welche Lösungsansätze kann es geben?  …weiter